Der politische Raum ist der ideale Sektor, um der Gesellschaft, die einem in jungen Jahren bereits selbst vieles ermöglicht hat, etwas zurückzugeben und generationengerecht Zukunft zu gestalten.

Unsere mittelständisch geprägte Wirtschaftsstruktur als das Rückgrat wirtschaftlicher Prosperität und Garant für zukunftsfeste Arbeitsplätze nachhaltig zu stärken ist mir politisch wie auch beruflich zentrales Anliegen.

Dabei geht immer auch ein Blick Richtung Europa. Die Einheit Europas ist eine Erfolgsgeschichte, die fest mit den Namen früherer christdemokratischer Kanzler wie dem Ehrenbürger Europas Dr. Helmut Kohl und Konrad Adenauer verbunden steht. Auch Hessen und ganz Deutschland geht es auf Dauer nur gut, wenn es Europa gut geht. Die europäische Integration sorgt für Fireden und Wohlstand, muss allerdings auch klaren Regelungen unterworfen sein. Die weitere Entwicklung der Europäischen Union sollte sich an den Bedürfnissen des Mittelstandes ausrichten. Ich setze mich für eine konsequente Etablierung des "think small first Prinzips" ein. Obgleich 99 % der Unternehmen in der EU kleine und mittlere Unternehmen (Kurzform: KMU) mit maximal 250 Beschäftigten und einem Höchstumsatz von 50 Mio. EUR sind, wird in den meisten Rechtsvorschriften und Verwaltungsverfahren nicht nach der Unternehmensgröße differenziert. Dies führt dazu, dass 23 Mio. KMU häufig dieselben Verwaltungsauflagen erfüllen müssen, wie die 41.000 Großunternehmen Europas. In den letzten Jahren haben aber die kleinen und mittleren Unternehmen 80 % der neuen Arbeitsplätze in der Union geschaffen und hier muss die „Vorfahrt für KMU (Think small first)“ in der Union ansetzen.

Zudem engagiere ich mich stark in Bildungsthemen, da insbesondere ein finanziell reiches aber rohstoffarmes Land wie Deutschland in eine exzellente Ausbildung der jungen Menschen investieren muss, um im globalen Wettbewerb seine Spitzenplätze bei Innovationen (nirgendwo auf der Welt gibt es so viele versteckte Weltmarkführer oder auch Hidden Champions genannt wie bei uns), Exporten und Produktivität langfristig zu halten.

Hierfür bin ich u.a. als nebenberuflicher Dozent an der Frankfurt University of Applied Sciences wie auch als Arbeitgebervertreter im IHK-Prüfungsausschuss aktiv im Einsatz.